Radtourenvorschlag: Entdeckungen an der Leine und am Brelinger Berg

 

Von Neustadt über Basse und Mandelsloh nach Elze-Bennemühlen

Etwa 36 KM.

 

Die Tour führt ganz entspannt überwiegend abseits von Hauptstraßen über Fahrwege und Nebenstraßen. Begeistern sind die weiten Blicke über das Leinetal. In Basse etwa kann man neben der alten Kirche direkt an der Leine rasten. Eine Besichtigung Wert ist die über 800 Jahre alte St.Osdag-Kirche in Mandelsloh. In der Nähe lädt das Kulturcafe Haasenhof ganz wunderbar im Hof, im Garten oder drinnen zu Kuchen + Kaffee oder Herzhaftem ein. Gerade für Kinder gibt es hier einiges zu entdecken. Am Brelinger Berg warten Stationen des „Erlebnispfad bewegte Steine“ auf große und kleine Entdecker. Start- und Zielpunkt sind Stationen im hannoverschen S-Bahn-Netz.

Wir starten in Neustadt am Bahnhof, der mit der S-Bahn und der Westfalenbahn zu erreichen ist.
Beim Durchqueren des Stadtzentrums bietet sich ein kurzer Abstecher über die Schloßstraße zum Schloß Landestrost an. Nach einer Runde durch den Innenhof genießen wir von der Terrasse aus den Blick auf das Leinetal. Jetzt überqueren wir die Leine und folgen bis Mecklenhorst überwiegend auf einem Radweg der Landstraße. Ab hier führt die Tour meist über Fahrwege und Nebenstraßen. Nach ca. 11 KM erreichen wir Basse und können neben der „Judas und Simon Kirche“ eine erste Rast einlegen. Vom Ufer der Leine haben wir einen wunderbaren Blick auf den Fluss.

Nach der Querung der Leine, für die wir hier wie später zurück ein kurzes Stück auf der Landstraße fahren müssen, biegen wir gleich wieder auf Feldwege ein. Unsere Route zuckelt jetzt zwischen Dörfern und der Leine dahin bis wir erst am Ortseingang von Mandelsloh wieder auf Hauptstraßen treffen. Jetzt haben wir die Wahl, ob wir zuerst die Backsteinbasilika St.Osdag-anschauen, die hier seit dem Jahr 1180 steht oder erst zur Einkehr zum Haasenhof fahren. Die Kirche ist täglich geöffnet (ausgestellt sind derzeit Arbeiten von jungen Menschen aus der Gemeinde), der Haasenhof freitags und sonntags und zu besonderen Anlässen. Im Anschluss geht es wieder zurück auf die rechte Leineseite nach Helstorf.

Mit einem leicht sandigen Anstieg verlassen wir das Leinetal und rollen auf den Brelinger Berg zu. Hier wird seit langem massiv Kies und Sand abgebaut, gut dass dies inzwischen durch die Region Hannover begrenzt wurde. Wer noch Zeit hat, kann (am besten zu Fuß) dem Erlebnispfad bewegte Steine folgen und wird zu einer Reihe sehr interessanter Stationen geführt. Wem zum Ende der Tour nach einer Einkehr ist, dem sei „Tante Käthes Beans Country“ (täglich geöffnet) empfohlen, ein kleines Biorestaurant im alten Fachwerkhaus mit großem Gastgarten. Von hier ist es dann nur noch ein kurzer Weg bis zur S-Bahn-Station Bennemühlen. Im benachbarten Hellendorf locken noch zwei Hofläden mit ihren Spezialitäten: Schönhoffs mit Vielem vom Hof und der Forellenhof der Wedemark. Ein Abstecher hier hin lohnt sich.

 

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Leine bei Basse

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St. Osdag in Mandelsloh

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Innenansicht St. Osdag

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https://hannover-region.adfc.de/artikel/radtourenvorschlag-entdeckungen-an-der-leine-und-am-brelinger-berg

Häufige Fragen an den ADFC

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Wie erreiche ich den ADFC Region Hannover

    Sie erreichen den ADFC Region Hannover wie folgt:

    - ADFC Umlandkommunen: Telefon 0511-16403-12, E-Mail region [at] adfc-hannover.de

    - ADFC Stadtverband Hannover: Telefon 0511-16403-22, E-Mail: stadt [at] adfc-hannover.de

    Sie möchten persönlich vorbei kommen?
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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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