ADFC-Sternfahrt zur IAA in München.

ADFC-Sternfahrt zur IAA in München. © ADFC

ADFC will jungen Menschen eine Stimme geben

 

Der ADFC ist offen für Menschen aller Altersklassen. Seit einigen Jahren möchte der Verband insbesondere junge Menschen für den ADFC und seine Arbeit begeistern und möchte ihre Perspektive auf die Verkehrswende in seiner Arbeit berücksichtigen.

 

Daher spricht der ADFC seit einigen Jahren gezielt junge Menschen an, beispielsweise mit seiner preisgekrönten Kampagne „MehrPlatzFürsRad“. Besonders gut klappt das bereits in Sachsen: Hier sind viele junge Menschen Mitglieder geworden – über 30 Prozent aller Mitglieder in Sachsen sind jünger als 30 Jahre und über 70 Prozent jünger als 50 Jahre. In vielen anderen Landesverbänden liegt der Anteil der Menschen bis 50 Jahre bei etwa 30 Prozent (Mitgliederzahlen aus 2022).

Etwa zehn Prozent der ADFC-Mitglieder sind 16 bis 27 Jahre alt (Stand Februar 2022). Das entspricht etwa dem Anteil der Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung. Viele der jungen ADFC-Mitglieder sind aber bisher nicht ehrenamtlich aktiv und keine Hauptmitglieder, sondern sie werden als Familienmitglieder geführt.

Junge Mitglieder gezielt erreichen

ADFC-Hauptmitglied ist meistens die Person, die sich für eine Mitgliedschaft entscheidet und weitere im Haushalt lebende Personen anmeldet. Der ADFC kennt daher oft die Mailadressen der Familien- oder Haushaltsmitglieder nicht. Die eigene E-Mail-Adresse können Familien- oder Haushaltsmitglieder aber nachtragen, damit sie zum Beispiel Newsletter oder auf sie zugeschnittene Infos erhalten können.

Erkannt hat der ADFC schon längst, dass er mehr junge Mitglieder und Aktive braucht. Als Verein für alle Menschen, die Rad fahren, ist die Perspektive von jungen Menschen notwendig, um sich entsprechend für alle Radfahrenden einzusetzen.

Generationenwechsel beschleunigen

Für den Generationenwechsel im ADFC steht die ADFC-Bundesvorsitzende Rebecca Peters. Sie ist Jahrgang 1996 und bringt die Perspektive junger Menschen ein. Sie sagt:

Ein moderner gesellschaftspolitischer Akteur muss für alle Teile der Bevölkerung offen sein und unterschiedliche Menschen und Gruppen ansprechen. Der ADFC will diverser und jünger werden und deutlich mehr Frauen ansprechen. Dafür sind wir schon wichtige Schritte gegangen. Dennoch brauchen wir noch viel mehr junge Menschen und Frauen – auch in Führungspositionen –, damit der ADFC für die Zukunft gut aufgestellt ist. Mir ist es wichtig, dass wir eine gesunde Mischung erreichen.“

Maßnahmen und Möglichkeiten

Das macht der ADFC dafür, dass noch mehr junge Menschen Mitglied und aktiv im ADFC werden:

  • Auf die Initiative von jungen Menschen, die sich im ADFC ehrenamtlich engagieren, wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Sie prüft aktuell, ob der ADFC eine eigene Jugendorganisation gründen kann, wie sie zum Beispiel von Umweltverbänden oder Parteien bekannt sind. Die Gruppe hat ihre Arbeit im Sommer 2022 begonnen und ist offen für weitere Mitglieder.
    Hier bekommst du Infos und Kontakt: engagement@adfc.de
  • Einmal im Monat treffen sich junge ADFC-Mitglieder aus ganz Deutschland online zum freien Austausch im „Netzwerk Junge Menschen im ADFC“. Das Netzwerk ist für alle ideal, die den ADFC besser kennenlernen möchten oder sich mit andere jungen Menschen im ADFC vernetzen wollen.
  • Hier sind alle jungen Menschen im ADFC und Interessierte herzlich willkommen – der Austausch junger Leute untereinander steht zwar im Fokus, aber es gibt auch immer wieder Themenschwerpunkte. Die Termine sind auf im ADFC-Touren- und Veranstaltungsportal veröffentlicht.

Erste Junge ADFC-Gruppen gibt es in Erfurt und München sowie in den ADFC-Landesverbänden Thüringen und Baden-Württemberg:

Viele junge Menschen lernen den ADFC auch über einen Bundesfreiwilligendienst, ein freiwilliges ökologisches Jahr kennen oder ein Praktikum, wie die ADFC-Bundesvorsitzende Rebecca Peters, kennen.

Wir freuen uns über Bewerbungen:

Bei Fragen können sich Interessierte auch an engagement [at] adfc.de wenden.

 

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Häufige Fragen an den ADFC

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Wie erreiche ich den ADFC Region Hannover

    Sie erreichen den ADFC Region Hannover wie folgt:

    - ADFC Umlandkommunen: Telefon 0511-16403-12, E-Mail region [at] adfc-hannover.de

    - ADFC Stadtverband Hannover: Telefon 0511-16403-22, E-Mail: stadt [at] adfc-hannover.de

    Sie möchten persönlich vorbei kommen?
    Dann klicken sie hier für alle Informationen zu unserer Geschäftsstelle und unsere Öffnungszeiten

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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