Erneut Rekordteilnahme beim Fahrradklima-Test in Niedersachsen

 

Der große ADFC-Fahrradklima-Test hat in diesem Jahr mit einer Rekordteilnahme abgeschlossen. Mit 138 Orten (Stand 1.12.) haben es in Niedersachsen 27 Prozent mehr Orte in die Wertung geschafft als 2020.

 

Auf einer Niedersachsenkarte sind alle Orte blau markiert, die es geschafft haben, in die Wertung zu kommen. Augenscheinlich ist ein Drittel blau. Orte, die Teilgenommen haben, aber nicht in die Wertung gekommen sind, sind orange. Einige graue Orte gibt es auch - diese haben gar nicht teilgenommen.

Der große ADFC-Fahrradklima-Test hat in diesem Jahr mit einer Rekordteilnahme abgeschlossen. Mehr als 241.000 Radfahrerinnen und Radfahrer aus ganz Deutschland haben dem ADFC bei der Online-Umfrage zwischen September und November mitgeteilt, wie gut das Radfahren in ihren Orten funktioniert. Mit 138 Orten (Stand 1.12.) haben es in Niedersachsen 27 Prozent mehr Orte in die Wertung geschafft als 2020. Die Ergebnisse des vom Bundesverkehrsministerium unterstützten ADFC-Fahrradklima-Tests werden im Frühjahr 2023 präsentiert.   

ADFC-Landesvorsitzender Rüdiger Henze sagt: „Noch nie haben so viele Menschen in Niedersachsen am Fahrradklima-Test teilgenommen wie dieses Jahr. Das zeigt eindrücklich, dass Radverkehr weiterhin einen wachsenden Stellenwert im Leben der Menschen einnimmt. Wo genau die größten Schwachstellen in den unterschiedlichen Orten sind, werden wir im Frühjahr erfahren, wenn die Ergebnisse veröffentlicht werden. Wir sind gespannt, ob der verkehrspolitische Wandel bei den Radfahrer:innen ankommt..“

Viele neue kleine Orte

Dieses Jahr sind 38 Orte neu im Ranking. Vor allem kleinere Orte sind dazu gekommen, was den ländlichen Raum stärker am ADFC-Fahrradklima-Test beteiligt. Mit Bakum, Holdorf und Grasberg sind drei Kleinstädte neu mit dabei, die einen Kickstart hingelegt haben. Bereits beim ersten Mal in der Wertung verzeichnen sie deutlich über 100 Teilnahmen je 10.000 Einwohner:innen.  Unter den größeren Städten hat Lüneburg mit 108 Teilnahmen pro 10.000 Einwohner:innen die Nase vorn.

Zufriedenheits-Index der Radfahrenden

Alle zwei Jahre führt der Fahrradclub ADFC mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums den ADFC-Fahrradklima-Test durch, 2022 schon zum zehnten Mal. Die Testergebnisse und das Städteranking haben sich als Zufriedenheits-Index der Radfahrenden in Politik und Medien bereits bestens etabliert. Die Online-Umfrage besteht aus 27 gleichbleibenden Fragen sowie fünf Zusatzfragen, die in diesem Jahr besonders auf die Bedürfnisse von kleineren Orten im ländlichen Raum abzielen. Dabei geht es darum, ob zentrale Ziele wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder Arbeitsstätten mit dem Fahrrad gut erreichbar sind, wie sicher die Wege in die Nachbarorte sind, ob genug Fahrradparkplätze an Bahnhöfen zur Verfügung stehen und ob Kinder und Jugendliche eigenständig mobil sein können.

Hinweise für Redaktionen: Diese Pressemitteilung mit einer Karte von Orten, die es in die Wertung geschafft haben, finden Sie im Pressebereich des ADFC Niedersachsen. Updates zum ADFC-Fahrradklima-Test und die Ergebnisse der vorhergehenden Tests gibt es auf www.fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 220.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

 

Downloads

2952x2952 px, (PNG, 200 KB)


https://hannover-region.adfc.de/neuigkeit/erneut-rekordteilnahme-beim-fahrradklima-test-in-niedersachsen-1

Häufige Fragen an den ADFC

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Wie erreiche ich den ADFC Region Hannover

    Sie erreichen den ADFC Region Hannover wie folgt:

    - ADFC Umlandkommunen: Telefon 0511-16403-12, E-Mail region [at] adfc-hannover.de

    - ADFC Stadtverband Hannover: Telefon 0511-16403-22, E-Mail: stadt [at] adfc-hannover.de

    Sie möchten persönlich vorbei kommen?
    Dann klicken sie hier für alle Informationen zu unserer Geschäftsstelle und unsere Öffnungszeiten

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt