Rebecca Peters mit Mikrofon auf Kundgebung zur IAA-Demo 2019

Rebecca Peters auf Kundgebung zur IAA-Demo 2019 © ADFC / Oeser

#KonRad21: ADFC-Statement zur Bundeskonferenz der Radentscheide

 

#KonRad21 - ADFC-Statement zur Bundeskonferenz der Radentscheide: „Die Verkehrswende braucht noch mehr Druck von der Straße!“

 

Am 16. und 17. April treffen sich Fahrrad-Engagierte aus ganz Deutschland zur ersten digitalen Bundeskonferenz der Radentscheide #KonRad21. Die ADFC-Vizebundesvorsitzende Rebecca Peters unterstreicht die Relevanz der Bürgerbewegung pro Rad und sagt:   

„Politische Bekenntnisse zum Fahrrad gibt es momentan in Hülle und Fülle, aber der Mut zum beherzten Handeln fehlt noch in zu vielen Rathäusern und Verkehrsverwaltungen. Die Bewegung der Radentscheide hat in den letzten Jahren ordentlich Schwung in die regionalen Debatten gebracht und die zentrale ADFC-Forderung nach Mehr Platz fürs Rad mit Wumms auf die Straße gebracht. Die über 40 Städte, in denen Radentscheide aktiv sind, reichen aber noch lange nicht aus. Wir brauchen überall in Deutschland engagierte und fachkundige Menschen, die die Transformation der Städte hin zu mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität voranbringen. Die Verkehrswende braucht noch mehr Druck von der Straße! Die Bundeskonferenz der Radentscheide ist deshalb genau der richtige Ort für alle, die über lebenswerte Quartiere nicht nur reden, sondern auch machen wollen. Klare Teilnahmeempfehlung!“  

Radentscheide - kurz erklärt

Radentscheide sind Bürgerbegehren und Volksbegehren für besseren Radverkehr. In über 40 Städten bundesweit haben sich seit dem Initialprojekt 2015 in Berlin solche Initiativen gegründet und rund eine Million Stimmen für breite Radwege, sichere Kreuzungen und gute Fahrradparkplätze gesammelt, oft unter Beteiligung oder Führung des Fahrradclubs ADFC oder anderer Vereine. Das gemeinsame Ziel der Bewegung ist: Alle sollen sich aufs Fahrrad trauen, ohne Angst um Leib und Leben – und unabhängig von Alter und körperlicher Verfassung. Das Fahrrad soll als umweltfreundliches und gesundheitsförderndes Verkehrsmittel ernst genommen und bei der Planung bevorzugt mitgedacht werden. Weitere Informationen auf www.bundesrad.org/das-buendnis.   

   

Hinweise an Redaktionen: Das Programm der Konferenz #KonRad21 gibt es auf den Seiten des Bündnisses der Radentscheide. Ein Foto von Rebecca Peters sowie unsere Pressemitteilungen finden Sie in unserem Pressebereich.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

 

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Rebecca Peters mit Mikrofon auf Kundgebung zur IAA-Demo 2019

Rebecca Peters auf IAA-Demo

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IAA-Demo am 14. September 2019 unter dem Motto Verkehrswende jetzt mit Rebecca Peters (blaues Shirt).

Rebecca Peters auf Demo zur Verkehrswende

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https://hannover-region.adfc.de/pressemitteilung/konrad21-adfc-statement-zur-bundeskonferenz-der-radentscheide

Häufige Fragen an den ADFC

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Wie erreiche ich den ADFC Region Hannover

    Sie erreichen den ADFC Region Hannover wie folgt:

    - ADFC Umlandkommunen: Telefon 0511-16403-12, E-Mail region [at] adfc-hannover.de

    - ADFC Stadtverband Hannover: Telefon 0511-16403-22, E-Mail: stadt [at] adfc-hannover.de

    Sie möchten persönlich vorbei kommen?
    Dann klicken sie hier für alle Informationen zu unserer Geschäftsstelle und unsere Öffnungszeiten

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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