Umfrage zu alten Elektrorad-Akkus
Was passiert mit alten Elektrorad-Akkus? Eine wissenschaftliche Umfrage der TU Dresden untersucht das Verhalten und die Einstellungen von Elektrorad-Nutzer:innen. Ziel der Umfrage ist es, Rückgabe- und Sammelsysteme zu verbessern.

Die Technische Universität Dresden (TU Dresden) untersucht, was mit Elektrorad-Akkus passiert, wenn sie älter werden, an Leistung verlieren oder ersetzt werden. Für die anonyme Umfrage werden Elektrorad-Nutzer:innen gesucht. Ob sie das Fahrrad gekauft oder geleast haben, spielt keine Rolle. Sie dauert etwa fünf Minuten und fragt unter anderem nach der Nutzung, Aufbewahrung und Rückgabe älterer Akkus. Insgesamt sind es zwölf Fragen. Die Umfrage läuft voraussichtlich bis Ende Oktober 2026.
Die Ergebnisse sollen helfen, Rückgabe- und Sammelsysteme zu verbessern. Das Thema wird künftig noch wichtiger: Ab 2028 gelten verbindliche Sammelquoten für Batterien aus leichten Verkehrsmitteln, zu denen auch Elektrorad-Akkus gehören.
Eindeutige Gesetzeslage
Elektrorad-Akkus, die nicht mehr genutzt werden, müssen fachgerecht entsorgt werden. Elektroradfachgeschäfte sind dazu verpflichtet, alte Antriebsakkus zurückzunehmen – auch solche, die sie nicht selbst verkauft haben. Seit August 2025 müssen zudem Wertstoffhöfe solche Batterien annehmen.
Die Gesetzeslage ist eindeutig, in der Realität ist sie aber offenbar noch nicht überall angekommen – auch der ADFC beschäftigt sich mit dem Thema, nachdem ein Mitglied seine Odyssee beschrieben hat, um einen alten Akku loszuwerden.
Probleme oder ähnliche Erfahrungen bei der Abgabe von Elektrorad-Akkus können Sie uns gerne mitteilen: techtalk[at]adfc.de.
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